Bestens vorbereitet für den Operationssaal: Operationstechnischen Assistentinnen am KWF

Ausbildung als wichtiger Baustein der Nachwuchsgewinnung
Frankenberg. Drei Jahre Ausbildung, umfangreiche theoretische Kenntnisse und viele Stunden praktischer Erfahrung im OP liegen hinter Julia Czapanski und Mira Reetz. Beide haben ihre Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) am Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF), Standort Frankenberg, sehr erfolgreich abgeschlossen.
Mehr als Tupfer und Skalpell anreichen
Die dreijährige OTA-Ausbildung verbindet theoretisches Wissen mit umfangreicher praktischer Erfahrung und bereitet die Auszubildenden auf die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben
im OP vor. In 2.100 Unterrichtsstunden Theorie und 2.500 Stunden Praxiseinsätzen lernten die Auszubildenden verschiedene Operationsabteilungen kennen und erhielten unter anderem Einblicke in die Chirurgie, die Zentralsterilisation, die Ambulanz und die Zentrale Notaufnahme. Das Examen bestand aus einer praktischen Prüfung mit der Vorbereitung und Begleitung einer
großen Operation sowie drei Tagen mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen.

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„In den vergangenen drei Jahren haben sich Julia Czapanski und Mira Reetz umfangreiches technisches und medizinisches Wissen angeeignet. Ihre exzellenten Prüfungsergebnisse sind eine
verdiente Bestätigung für ihren Einsatz und machen auch uns als Ausbildungsbetrieb stolz. Sie haben sich für einen verantwortungsvollen Beruf entschieden, in dem sie einen wichtigen Beitrag zur Versorgung unserer Patientinnen und Patienten leisten“, gratulierte Silvia Vesper, Pflegedienstleiterin am KWF in Frankenberg. Auch Betriebsrat Uwe Patzer und Christian Geiger, der als OP-Manager die Ausbildung eng begleitet hat, gratulierten zum erfolgreichen Abschluss: „Die beiden haben sich für einen krisensicheren Beruf entschieden. Wir freuen uns sehr über ihren erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.“

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KWF setzt auf den eigenen Nachwuchs
Das Klinikum Waldeck-Frankenberg bildet gezielt Fachkräfte für den eigenen Bedarf aus. Gerade im OP-Bereich ist die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte ein wichtiger Bestandteil, um auch künftig gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Auch am Korbacher Standort werden OTAs ausgebildet: Zwei Azubis sind aktuell im zweiten Lehrjahr, eine dritte beendet die Ausbildung in 2027. An beiden Standorten sind je zwei neue Azubis zum 1. Oktober frisch gestartet. Für Julia Czapanski geht dieser Weg direkt am KWF weiter: Sie bleibt dem Klinikum nach ihrer Ausbildung erhalten und wird künftig als examinierte Operationstechnische Assistentin im OP tätig sein. Mira Reetz setzt ihre berufliche Laufbahn dagegen bei einem Maximalversorger fort.